Heute ist der 6.07.2026 und während die Sonne über Bergedorf aufgeht, gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Hotels. Israel Canada Hotels (ICH) hat mit dem Erwerb von fünf Hotels aus der Revo-Insolvenz den deutschen Markt betreten. Ja, richtig gehört! Das Unternehmen, das bereits über 40 Hotels in Israel und Griechenland betreibt, hat nun auch hierzulande Fuß gefasst. Für insgesamt rund 15,8 Millionen Euro wechselt ein Portfolio von 1.179 Zimmern den Besitzer. Die fünf Hotels, die zuvor zur Revo Hospitality Group gehörten, sind das H2 Hotel München Messe, das H4 Hotel München Messe, das H4 Hotel Hamburg Bergedorf, das Centro Park Hotel Berlin und das H4 Hotel Leipzig.

Die Revo Hospitality Group hat seit Anfang des Jahres mit einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zu kämpfen. Aber keine Panik! Die Hotels wurden während des Verfahrens fortgeführt und blieben geöffnet. Ein Lichtblick für die rund 5.450 Mitarbeiter, von denen viele ihre Arbeitsplätze behalten können. Klar, einige Arbeitsverhältnisse werden nicht fortgeführt, aber die meisten Beschäftigten dürfen aufatmen. Insgesamt haben fünf internationale Hotelgruppen und Investoren Lösungen für etwa 120 Hotels gefunden, und für weitere zehn Hotels laufen Gespräche. Wenn man bedenkt, dass die Revo-Gruppe in 135 Städten aktiv ist und eine Vielzahl von Marken führt – von H-Hotels bis hin zu Mövenpick – da wird einem schnell klar, wie groß die Dimensionen dieser Übernahme sind.

Der große Einstieg in den deutschen Markt

Für Israel Canada Hotels ist der Erwerb dieser fünf Häuser mehr als nur ein Geschäft. Es ist der Einstieg in einen der größten Hotelmärkte Europas! Menso Engelmann von der beratenden Kanzlei FPS hebt die Attraktivität des deutschen Marktes für internationale Investoren hervor. Und das ist nicht ohne Grund. Die Übernahme ist als insolvenzplanbasierter Erwerb strukturiert, was bedeutet, dass ICH die Betreibergesellschaften und bestehenden Mietverträge übernimmt, ohne sich mit den Altlasten der insolventen Revo-Gruppe herumschlagen zu müssen. Ein cleverer Schachzug!

Die Verbindlichkeiten aus der Zeit vor dem Vollzug werden im Rahmen des Insolvenzverfahrens geregelt und fallen somit nicht auf die Käuferseite zurück. Was für eine Erleichterung! Das Unternehmen kann die Hotels operativ weiterführen und frischen Wind in die Häuser bringen. Und es gibt noch mehr Grund zur Freude: Über 100 Interessenten haben Informationen zu den Hotelportfolios angefordert, und rund 20 haben verbindliche Angebote abgegeben. Da tut sich was in der Branche!

Ein Blick in die Zukunft

Mit den neuen Übernahmen wird sich die Landschaft der Hotellerie in Deutschland weiter verändern. Die Vereinbarungen sollen bis Mitte Juni 2026 unterzeichnet werden, und der Markt bleibt trotz aller Herausforderungen lebendig. In der Schweiz, Tschechien, Italien und Frankreich werden die Hotels unverändert weiterbetrieben, während Gespräche mit Investoren für diese Häuser in der finalen Phase sind. Es bleibt also spannend!

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Die Revo Hospitality Group, die im Januar und Februar Insolvenz anmeldete, betreibt eine Vielzahl von Hotels und Apartmentangeboten – von Ibis bis Steigenberger. In dieser dynamischen Welt der Hotellerie bleibt nichts wie es war. Man kann nur hoffen, dass die neuen Investoren frischen Wind bringen und die Hotels in neuem Glanz erstrahlen. Vielleicht geht ja bald mal wieder ein Besuch in das ein oder andere dieser Hotels? Wer weiß, was die Zukunft bringt!