Bergedorfs Wandel: Vom Verkehrsknotenpunkt zur lebendigen Flaniermeile
Heute ist der 1.07.2026 und in Bergedorf tut sich einiges! Die Umgestaltung der Bergedorfer Schloßstraße, des Vinhagenwegs und Teile der Chrysanderstraße stehen ganz oben auf der Agenda. Das Ziel? Ein zukunftsfähiger öffentlicher Raum, der nicht nur die Aufenthaltsqualität steigert, sondern auch die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden verbessert. Man kann sich schon vorstellen, wie es bald hier aussehen könnte – ein Ort, der nicht nur zum Vorbeigehen einlädt, sondern zum Verweilen und Genießen!
Das Projekt basiert auf einem Werkstattverfahren, das die Entwicklung der Innenstadt in den Fokus rückt. Die Planer haben sich vorgenommen, eine ausgewogene Verbindung zwischen den verschiedenen Ansprüchen an den Raum zu schaffen. Fußgängerverkehr, Anlieferungen, Wochenmarkt, Außengastronomie und Parkmöglichkeiten – alles soll harmonisch zusammenfließen. Und das Beste? Mehr Grün- und Aufenthaltsflächen werden geschaffen, sowie Elemente der blau-grünen Infrastruktur, die nicht nur schön sind, sondern auch das Stadtklima verbessern.
Ein Konzept mit Weitblick
Doch das ist nicht alles. Am 18. März 2026 wurde im Stadtentwicklungsausschuss der Konzeptentwurf vorgestellt – und das mit viel positiver Resonanz. Die Anforderungen einer lebendigen Innenstadt sollen berücksichtigt werden, ebenso wie die Bedürfnisse von Gewerbe, Feuerwehr und vor allem die barrierefreie Erreichbarkeit. Das alles führt zur Entstehung eines attraktiven, multifunktionalen Stadtraums, der die Bergedorfer Innenstadt stärken soll.
Ein weiterer wichtiger Schritt in dieser Entwicklung war der Beschluss der Bezirksversammlung zum integrativen Innenstadtkonzept „Bergedorfer Zentrum“ am 27. August 2020. Hierbei wurde die Verwaltung beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten, die die Entwicklungsperspektiven für Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie und Kultur beleuchten. Ein wichtiges Anliegen ist auch der Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz – denn der Charme von Bergedorf soll unbedingt gewahrt bleiben!
Von der Idee zur Umsetzung
Seit Frühjahr 2021 läuft die Neuaufstellung des RISE-Gebiets Zentrum Bergedorf, und die Stadtentwicklungsausschüsse haben bereits viele Fortschritte gemacht. Im September 2022 wurde die Problem- und Potenzialanalyse (PPA) fertiggestellt, und kurze Zeit später, am 13. Dezember 2023, hat der Senat das Zentrum Bergedorf als neues Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt. Das klingt doch vielversprechend, oder?
Die Workshops, die zur Analyse der Innenstadt durchgeführt wurden, zeigen, dass hier viele Köpfe zusammenarbeiten, um Bergedorf zu einem noch lebenswerteren Ort zu machen. Ein Auftaktworkshop im April 2022 und ein Zukunfts-Workshop im Sommer 2022 waren nur der Anfang. Am 26. April 2023 fand ein weiterer Workshop statt, um die Diskussion zu vertiefen und Umsetzungsperspektiven zu erörtern. Und nicht zu vergessen die Abschlussveranstaltung am 23. Mai 2023, bei der die Ergebnisse präsentiert wurden – da war sicher viel Spannung in der Luft!
Perspektiven für die Zukunft
Das Konzept umfasst eine Zukunftsstrategie für die Bergedorfer Innenstadt mit mehreren Produktbestandteilen. Der Entwicklungs- und Aktionsplan bildet das Grundgerüst, um Maßnahmen und strategische Hinweise zur Umsetzung festzulegen. Umbaumaßnahmen wie die Chrysanderstraße und die Entwicklung leer gefallener Kaufhausstandorte stehen dabei im Fokus. Da ist noch viel Potential, das gehoben werden kann!
Die Notwendigkeit von Wettbewerben und Planrechtsänderungsverfahren wird immer deutlicher. Die Senatsfestlegung als Fördergebiet bringt auch neue Möglichkeiten zur Akquise von Fördermitteln mit sich. Das ist eine echte Chance, um die Innenstadt zu beleben und den Einzelhandel sowie die Gastronomie zu stärken. Wir dürfen gespannt sein, wie sich all das entwickeln wird!
