Kühlen mit Fußbodenheizung: Nordwærme bringt frischen Wind in heiße Sommertage
Wenn die Sonne über Hamburg brennt und die Temperaturen in schwindelerregende Höhen steigen, wird die Lage brenzlig. Ventilatoren – ausverkauft! Klimaanlagen – teuer und oft nicht erlaubt! Aber keine Sorge, das Startup Nordwærme aus Bahrenfeld hat die zündende Idee, um dem Sommer die Stirn zu bieten. Und das Ganze hat sogar etwas mit Fußbodenheizungen zu tun. Ja, richtig gehört!
Die Gründer David Burckhardt und Sönke Löser haben das Prinzip einfach umgedreht: Wer hätte gedacht, dass Fußbodenheizungen nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kühlen taugen? Im Sommer wird die Wärmepumpe auf Kühlbetrieb umgestellt, und schon fließt kühles Wasser durch die Rohre. Das Resultat? Eine gleichmäßige Abkühlung ohne unangenehme Zugluft, die einem sonst die Erkältung bescheren könnte. Das ist nicht nur angenehm, sondern auch energiesparend und klimaschonend – ganz im Sinne der Zeit!
Staatliche Förderung nutzen
Das Beste daran? Der Einbau wird staatlich gefördert! Wer in Deutschland Eigentümer eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung ist, kann von Zuschüssen zwischen 35 und 75 Prozent profitieren. Die Kosten für den Einbau liegen zwischen 3.000 und 5.000 Euro für eine Fläche von 50 bis 100 Quadratmetern. Natürlich gibt es einige Voraussetzungen: Ein Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit einem Fachunternehmen muss abgeschlossen werden, und das Datum der Umsetzung sollte im Bewilligungszeitraum liegen. So geht’s!
Und nicht zu vergessen: Wer jetzt denkt, das wäre alles viel zu kompliziert – keine Panik! Es gibt auch Finanzierungsmöglichkeiten wie Zuschüsse und Ergänzungskredite. Die KfW hat da einiges im Angebot, das es wert ist, sich anzusehen.
Ein umweltfreundlicher Ansatz
Ein weiterer Punkt, der für dieses System spricht, ist die Energieersparnis. Im Winter kann man beim Heizen bis zu 20 Prozent einsparen. Im Sommer hingegen sorgt das System dafür, dass die Raumtemperatur konstant zwischen 18 und 20 Grad bleibt. Da kann man schon mal ins Schwärmen geraten!
Im Vergleich zu herkömmlichen Klimaanlagen, die jährlich bis zu 4.000 kWh Strom verbrauchen und dabei über 1.000 kg CO₂-Emissionen ausstoßen, ist die Fußbodenkühlung der Weg in eine nachhaltige Zukunft. Konventionelle Klimaanlagen haben nicht nur hohe Betriebskosten, sondern belasten auch die Umwelt durch Kältemittel. Wer kann da noch die Augen davor verschließen?
Außerdem, das ist ein kleiner Geheimtipp: Passive Kühlmethoden sind eine feine Sache! Richtige Lüftung, etwa nachts, kann die Raumtemperatur um 4 bis 5 Grad senken, und effektiver Sonnenschutz wie Rollläden oder Jalousien kann die Wärme um bis zu 75 Prozent reduzieren. Es gibt also viele Wege, um den Sommer erträglich zu gestalten!
Mit dem innovativen Ansatz von Nordwærme wird der Sommer nicht mehr zur Qual, sondern zu einem angenehmen Erlebnis – und das ganz ohne Klimaanlage! Wer hätte das gedacht? Ein kleiner Blick über den Tellerrand, und schon hat man die Lösung gegen die Hitze gefunden. Wenn das nicht eine schöne Wendung der Dinge ist!
