Am Sonntagabend war es endlich soweit: Steffen Balhorn wurde um 18:12 Uhr beim Rönneburger Vogelschießen als neuer Schützenkönig proklamiert. Nach einem spannenden Wettkampf, bei dem er den 693. Schuss abgab, setzte er sich gegen Jürgen Flasche durch. Ein Sieg, auf den er lange gewartet hatte – es war bereits sein dritter Versuch, denn in den Jahren 2016 und 2022 musste er noch leer ausgehen. Jetzt, mit 39 Jahren, kann er stolz sein, schließlich ist das Schützenwesen eine Familientradition: Sein Großvater Reinhold Balhorn war 1986 Schützenkönig, und auch sein Bruder Lars hatte vor zehn Jahren diese Ehre.

Steffen ist ein vertrauter Anblick im Schützenverein Rönneburg, wo er seit seiner Jugend aktiv ist. Nach einer kurzen Auszeit kehrte er in den frühen 2010er Jahren zurück und wurde schnell zum 1. Festleiter. Seine Erfahrung als Adjutant bringt er gerne ein, um das Vereinsleben zu bereichern. Beruflich ist er als stellvertretender Lagerleiter in einer Logistikfirma tätig – eine verantwortungsvolle Position, die ihn gut auslastet. In seiner Freizeit hingegen genießt er die Zeit mit seiner Familie, seinen Freunden und Vereinskameraden, oft auf einem Campingplatz. Grillen und Angeln gehören zu seinen liebsten Hobbys, die ihn in die Natur und weg vom Alltagsstress führen.

Ein neues Königsjahr beginnt

In diesem Königsjahr wird Steffen von seiner Ehefrau Petra, seinen Töchtern Mira und Felina sowie seinen Adjutanten Tobias Bahl, Michael Kusen, Hendrik Meyer und Marc Degenhardt begleitet. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Feste ist spürbar. Bei strahlendem Frühlingswetter fand ein Empfang für die scheidende Damenkönigin Christine Bockelmann statt, der die Gemeinschaft zusammenbrachte. Der traditionelle Ummarsch durchs Dorf, bei dem Hendrik „der Aufsteiger“ als Gastgeber des großen Zapfenstreichs fungierte, war ein Highlight des Abends. Die Blasmusikkapelle „RehGazer“ aus Jesteburg sorgte beim Kommers bis Mitternacht für eine ausgelassene Stimmung.

Das Schützenfest in Rönneburg bringt nicht nur alte Traditionen zurück, sondern auch neue Gesichter in die Gemeinschaft. So wurde am Samstag Hendrik Siol zum Jungschützenkönig proklamiert, was für frischen Wind sorgte. Zudem erhielt Bosse Balhorn, der Neffe des neuen Königs, die Auszeichnung als erster Lichtprinz. Auch die Damenwelt war präsent: Dina Koch wurde zur neuen Damenkönigin ernannt, und die Titel „König der Könige“ und „Königin der Königinnen“ gingen an Uwe Degenhardt und Katharina Balhorn. Ein wahrhaft festlicher Abend, der die Verbundenheit der Rönneburger unterstreicht.

Die Schützenfeste in Brandenburg sind mehr als nur ein Wettkampf – sie sind das Herzstück der Gemeinschaft, wo Traditionen gelebt und neue Erinnerungen geschaffen werden. Mit einem neuen Schützenkönig an der Spitze und einer bunten Gruppe von Adjutanten und Königen könnte es in Rönneburg nicht besser laufen. Man darf gespannt sein, welche Feste und Feierlichkeiten in den kommenden Monaten auf die Schützen und ihre Familien warten!

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