Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute Mittag im Hamburger Uni-Viertel, genauer gesagt an der Kreuzung Grindelallee und Beim Schlump. Ein Linienbus der Route 5 kollidierte mit einem Auto, was zu einer erschreckenden Bilanz von 13 Verletzten führte. Von diesen mussten fünf Personen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst rückten mit einem großen Aufgebot aus, um die Situation vor Ort schnell zu beheben – NDR berichtet.

Der Unfall ereignete sich, als das Auto plötzlich in die Busspur wechselte, während der Bus sich bereits auf dieser befand. Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte eine Kollision nicht mehr verhindert werden. Das Fahrzeug wurde durch den Zusammenprall um 180 Grad gedreht, während mehrere Fahrgäste im Bus stark durch den Aufprall und die abrupte Bremsung beeinträchtigt wurden. Ingesamt erlitten 10 Personen leichte und 3 schwerere Verletzungen. Die Verletzten wurden zunächst im Bus behandelt, bis die Rettungskräfte eintrafen.

Umfangreiche Rettungsmaßnahmen

Die Einsatzkräfte, darunter rund 40 Mitglieder von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, waren fast zwei Stunden vor Ort. Sie sichteten die Insassen direkt im Bus und sorgten dafür, dass alle Verletzten die benötigte Versorgung erhielten. Fünf der verletzten Personen wurden anschließend in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei sperrte Teile der Kreuzung, was zu erheblichen Rückstaus und Verzögerungen im Busverkehr führte, da die Linie 5 in diese Richtung stark frequentiert ist. Die Maßnahmen zur Unfallaufnahme und Räumung des Buses führten zu einem vorübergehenden Stillstand. Erst nach Abschluss der Rettungsarbeiten konnte die Unfallstelle wieder freigegeben werden. Welt

Die genauen Ursachen des Unfalls sind derzeit noch unklar. Berichte deuten darauf hin, dass das Auto für den Spurwechsel verantwortlich war, die Polizei prüft daher die Abläufe vor dem Vorfall sowie den technischen Zustand der beteiligten Fahrzeuge. Die Ermittlungen werden zeigen müssen, wie es zu diesem folgenschweren Crash kommen konnte.