Ein neuer Stern am Sporthimmel Hamburgs ist aufgegangen. Am Tegelsbarg wurde eine beeindruckende Sportanlage eröffnet, die dem sportbegeisterten Publikum nach rund zwei Jahren Bauzeit zur Verfügung steht. Die ursprüngliche Anlage, die aus den 1980er Jahren stammte und vorwiegend für Leichtathletik genutzt wurde, erstrahlt nun in neuem Glanz. Mit einem Budget von 2,12 Millionen Euro wurden hier nicht nur die alten Anlagen modernisiert, sondern auch neue Sportmöglichkeiten geschaffen. Ob Tartanbahn, Weitsprunggrube oder Kugelstoß- und Diskus-Anlage – alles wurde gründlich erneuert und bietet nun auf insgesamt 6200 Quadratmetern vielseitige Nutzungsmöglichkeiten.

Neben den traditionellen Leichtathletikanlagen wurde auch ein großzügiger Raum für Ballsportarten eingeplant. Auf 1920 Quadratmetern stehen nun Kleinspielfelder für Tischtennis, Streetball und Teqball zur Verfügung. Ein Highlight sind die neuen Calisthenics-Anlagen, die Fitnessfans anziehen werden. Wer nach einem Abenteuer sucht, kann sich an einem Kletterfelsen versuchen oder die drei Mini-Trampoline nutzen. Für Action-Liebhaber gibt es zudem eine Rollsportanlage mit Skategebiet und Mountainbike-Strecke.

Modernisierung mit Unterstützung

Die umfassenden Modernisierungsmaßnahmen sind Teil des RISE-Förderprogramms, das die integrierte Stadtteilentwicklung in Hamburg unterstützt. In der Region Tegelsbarg/Müssenredder leben etwa 7700 Einwohner. Die Finanzierung der Sportanlage setzte sich aus verschiedenen Mitteln zusammen: 1,75 Millionen Euro stammen aus den RISE-Mitteln, 250.000 Euro wurden aus dem bezirklichen Sportstättenbau bereitgestellt, und zusätzliche 120.000 Euro kamen aus einem Sanierungsfonds. Das Abendblatt berichtet, dass Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein und der Wandsbeker Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff die offizielle Wiedereröffnung feierten.

Ein besonderes Plus der neuen Sportanlage ist die Flutlichtanlage, die auch abends uneingeschränktes Sportvergnügen ermöglicht. Die intensive Nutzung wird durch lokale Vereine, Gruppen und vor allem den SC Poppenbüttel gewährleistet, die die neuen Möglichkeiten mit offenen Armen aufnehmen.

Übergeordnete Förderprogramme

Solche erfolgreichen Projekte sind nicht nur Hamburg vorbehalten. Auch auf Landesebene gibt es zahlreiche Initiativen zur Modernisierung von Sportstätten, wie das Programm “Moderne Sportstätte 2022”. Mit einem Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro bietet es Sportvereinen die Möglichkeit, von Fördergeldern zu profitieren. Hierzulande sind die Mittel nahezu vollständig ausgeschöpft, und die Frist zur Einreichung der Verwendungsnachweise endet am 30. Juni 2027. Mehr dazu findet man beim Landessportbund Nordrhein-Westfalen.

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Auf Bundesebene wird mit dem neuen Programm “Sanierung kommunaler Sportstätten” zudem ein historisches Fördervolumen in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro bereitgestellt, um alte Sporteinrichtungen in moderne und barrierefreie Orte zu verwandeln. Hier stehen aktuelle 333 Millionen Euro zur Verfügung, um Städte und Gemeinden bei den Sanierungsarbeiten zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei auf energetischen Sanierungen, damit die neu geschaffenen Einrichtungen zukünftig auch den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht werden. Details zu diesem Programm bietet das BMWSB.

Die neuen Sportanlagen in Hamburg zeigen, dass ein gutes Händchen für die Entwicklung von Sportstätten auch in Zukunft an oberster Stelle stehen kann. Sport bleibt lebendig, und mit jeder neuen Anlage wird die Begeisterung dafür nur weiter wachsen.