Die sechste Staffel der ARD-Dokumentationsreihe „Nachtstreife“ bringt frischen Wind in die Berichterstattung über den alltäglichen Einsatz der Polizei Hamburg. Ab dem 11. Februar um 23:30 Uhr zeigt das Erste die neue Folge mit dem Titel „Brandstifter in der Nacht“, und die Zuschauer dürfen sich auf spannende Einblicke in die unterschiedlichen Einsatzteams freuen. Unter anderem wird die neue „Dienstgruppe Autoposer“ präsentiert, die sich dem Kampf gegen illegale Autorennen und riskante Fahrmanöver widmet. Hamburg gilt nach wie vor als Hotspot für Raser-Szenen, was die Relevanz dieser neuen Einheit unterstreicht. Die neuen Folgen sind seit dem 4. Februar in der ARD-Mediathek verfügbar und können auch im Livestream auf Joyn verfolgt werden.

Aber was genau steht auf dem Programm? Die neue Staffel zeigt nicht nur die „Dienstgruppe Autoposer“, die von den Beamten Timo Marzahn und Malte Hübner geleitet wird, sondern auch andere Teams, die mit den unterschiedlichsten kriminaltechnischen Herausforderungen konfrontiert sind. Ob in der Davidwache rund um die Reeperbahn oder in Hamburg-Altona, wo Marlene Ebert und Kenneth Tamm Brandstiftungen nachgehen, die Polizei ist rund um die Uhr im Einsatz.

Steigende Zahlen bei Autoposern

Ein Blick auf die Zahlen belegt den Handlungsdruck. Die Dienstgruppe Autoposer hat im Jahr 2022 insgesamt 446 technisch manipulierte Fahrzeuge sichergestellt, was einem Anstieg von fast 50 Prozent im Vergleich zu 2021 entspricht. Laut der Tageblatt erlosch bei 608 Fahrzeugen die Betriebserlaubnis, ein Anstieg von etwa 24 Prozent. Trotz eines Rückgangs der Gesamtanzahl überprüfter Fahrzeuge auf 1934 – ein Minus von 18 Prozent – zeigt sich die Dienstgruppe über die höhere Erfolgsquote erfreut, die auf ständige Aus- und Fortbildung der Beamten zurückgeführt wird.

Die Hotspots, wie die Harley Days, führten zu gezielten Einsätzen, bei denen auch kleinere technische Manipulationen in den Fokus rückten. Oft genügen schon geringfügige Veränderungen, um die Betriebserlaubnis zu verlieren. Bei den Kontrollen sind häufige Übertretungen wie Geschwindigkeitsverstöße zu beobachten. Von 152 festgestellten Geschwindigkeitsübertretungen im Jahr 2022 waren die meisten eindeutig vermeidbar.

Ein Blick auf die einzelnen Teams

Insgesamt sind in der neuen Staffel mehrere Team-Konstellationen zu sehen: Die Beamten Svea Sievers und Philip Schier sind in Hamburg-Rahlstedt mit Einsätzen wegen häuslicher Gewalt beschäftigt, während Sophia Rühlemann und Sebastian Fuchs einen Einbrecher in Hamburg-Hamm verfolgen. Ein besonders makabres Ermittlungsfeld bedient Katrin Kernig und Michael Walther vom Kriminaldauerdienst, die sich mit einem Leichenfund auf offener Straße auseinandersetzen müssen.

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Mit diesen spannenden Einblicken in die tägliche Arbeit der Hamburger Polizei bietet die sechste Staffel von „Nachtstreife“ nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein Bewusstsein für die Herausforderungen, denen die Einsatzkräfte gegenüberstehen. Die ersten beiden Folgen stehen ab jetzt im Livestream auf Joyn zur Verfügung und setzen am 18. Februar um 21 Uhr die wöchentlichen Ausstrahlungen im NDR fort. Es bleibt spannend, was die Hamburger Polizei in den kommenden Wochen alles aufdecken wird!