Rahlstedt-Ost hat Grund zum Feiern! Im Jugendzentrum „Startloch“ gab es einen festlichen Anlass, der nicht nur den Abschluss umfangreicher Modernisierungsarbeiten, sondern auch das 50-jährige Bestehen dieser wichtigen Einrichtung zelebrierte. Das Jugendzentrum, gelegen am Schimmelreiterweg, ist seit seiner Gründung im Jahr 1975 die zentrale Anlaufstelle für junge Menschen in der Region. Hier wird nicht nur musiziert, gesportelt und kreativ gearbeitet, sondern auch ein Gefühl von Gemeinschaft vermittelt, das für viele Jugendliche von großer Bedeutung ist.

Die baulichen Maßnahmen, die seit Ende 2023 in vollem Gange sind, wurden notwendig, um den gewachsenen Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht zu werden. Jörn Stronkowski, der Leiter des Jugendzentrums, hat seinen Ruhestand aufgeschoben, um die Modernisierung zu begleiten. Damit zeigt er Engagement für die junge Generation und ihr Umfeld. Besondere Anerkennung erhielt das Projekt von Dirk Bange, dem Leiter des Familienamts, sowie von Finanzsenator Andreas Dressel und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, die die Bedeutung dieser Veränderung für Rahlstedt-Ost unterstrichen haben.
Laut hamburg.de investierte die Stadt insgesamt 4,775 Millionen Euro in die umfassenden Renovierungsarbeiten.

Von der Idee zur Umsetzung

Für die Neugestaltung des „Startlochs“ wurden nicht einfach nur neue Wände gezogen. Vielmehr wurde großer Wert darauf gelegt, die Wünsche und Ideen der Jugendlichen in die Planung einfließen zu lassen. Dieses partizipative Vorgehen ist ein Schlaglicht auf die Philosophie der offenen Jugendarbeit. Ksenija Bekeris, Bildungs- und Familiensenatorin, hat die zentrale Rolle des Jugendzentrums für die jungen Menschen in Rahlstedt hervorgehoben. Mindestens 35 Prozent der Besucher des Zentrums sind weiblich und etwa 60 Prozent haben einen Migrationshintergrund, was die Vielfalt und die Offenheit der Angebote weiter manifestiert.

Zu den vielfältigen Angeboten im „Startloch“ gehören neben Sport und Musik auch kreative Projekte wie Graffiti-Kunst und soziale Beratung. Zudem wird ein Familienfrühstück angeboten, das Eltern und Kinder zusammenbringt – ein Punkt, der die Verbindung innerhalb der Nachbarschaft stärkt. Die Sanierung umfasste auch den Außenbereich mit einem Fußballfeld und einer Skateanlage. Vor dem Umbau gab es allerdings Herausforderungen, wie fehlende barrierefreie Zugänge und Sanitäranlagen, die nun angegangen wurden.
Von der Modernisierung erwarten die Verantwortlichen eine Stärkung des sozialen Zusammenhalts in Rahlstedt und einen Anstieg der Besucherzahlen. staedtebaufoerderung.info gibt an, dass in 2018 über 8.000 Besuche im Jugendzentrum verzeichnet wurden, was das große Interesse an den Angeboten unterstreicht.

Ein Zentrum im Wandel

Die Schließung des nahegelegenen Freibades am Wiesenredder hat in der Vergangenheit zu einem Verlust an Freizeitmöglichkeiten geführt. Das „Startloch“ als Schlüsselprojekt der Gebietsentwicklung in Rahlstedt-Ost nimmt jetzt eine noch zentralere Rolle ein, um diesen Verlust auszugleichen. Unter dem Rahmenprogramm Sozialer Zusammenhalt, das seit 2017 besteht, soll das Jugendzentrum nun als herausragendes Beispiel für bedarfsgerechte Anpassungen in der Jugendarbeit dienen. Die Investitionen von insgesamt 4,775 Millionen Euro zeigen, dass man der offenen Jugendarbeit in Hamburg ein gutes Händchen gibt.
Ab sofort finden im nun modernisierten „Startloch“ wieder die gewohnten Aktivitäten statt, und die Rückkehr zur Normalität wird von Jörn Stronkowski als echte Erleichterung empfunden.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch das Kinder- und Jugendkulturfest erwähnt, das seit 18 Jahren am Wandsbeker Marktplatz stattfindet, diesmal unter dem Motto „Chill dich schlau!“ am 29. Mai. Dieses Fest bietet den jungen Menschen die Möglichkeit, sich künstlerisch auszudrücken und Gemeinschaft zu erleben.