In der Nacht zu Sonntag kam es zu einem verheerenden Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Jenfeld. Ein 45-jähriger Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Vorfall ereignete sich am Mariusweg, wo die Feuerwehr eintraf, als bereits Flammen aus den Fenstern schlugen. Anwohner wurden durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen und erlebten die dramatischen Szenen, als die Feuerwehr eintraf und die Flammen bekämpfte.

Der Mann konnte sich selbst aus seiner Wohnung retten, erlitt jedoch eine schwere Rauchgasvergiftung. Sichtbare Schäden an der Fassade des Hauses sind unübersehbar, Teile davon hängen im dritten Stock. Hunderte Glasscherben lagen verstreut auf der Straße vor dem Gebäude. Das Feuer breitete sich von der betroffenen Wohnung auf eine darüberliegende Dachgeschosswohnung aus, wodurch insgesamt drei Wohnungen im Haus vorübergehend unbewohnbar wurden. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Weitere Informationen zu diesem Vorfall finden Sie in dem Artikel des NDR.

Ähnliche Vorfälle in der Schweiz

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am Dienstagabend in einem Mehrfamilienhaus in Bolligen, Kanton Bern. Dort schlugen Flammen aus einer Wohnung im zweiten Stock, und zwei Personen mussten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Auch in diesem Fall war die betroffene Wohnung nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr, unterstützt von der Berufsfeuerwehr sowie den Feuerwehren von Bolligen und Ostermundigen, war schnell vor Ort und sah Flammen aus den Fenstern der Wohnung aufsteigen. Notrufe gingen bei der Kantonalen Einsatzzentrale Bern ein, und der Rettungsdienst war mit insgesamt fünf Rettungswagen im Einsatz, um vier Personen zu behandeln. Die Brandursache sowie die Höhe des Schadens werden weiterhin von der Kantonspolizei Bern ermittelt. Weitere Informationen zu diesem Vorfall können Sie in dem Artikel von 20 Minuten nachlesen.

Statistische Daten zu Brandursachen und -folgen

Diese beiden Vorfälle werfen ein Licht auf die allgemeine Thematik von Bränden in Wohngebäuden. Um die Ursachen und Folgen von Bränden besser zu verstehen, arbeiten verschiedene Institutionen zusammen, um statistische Daten zu sammeln. Diese Daten sind öffentlich zugänglich und umfassen Informationen aus der Brandursachenstatistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IfS) sowie aus der polizeilichen Kriminalstatistik der Bundesrepublik Deutschland (PKS). Auch die Brandsterbefälle der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (DESTATIS) und versicherte Sachschäden des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) werden in diese Erhebungen einbezogen. Weitere Informationen zu diesen Statistiken finden Sie auf der Webseite der VdS Schadenverhütung GmbH.

Die Todesursachenstatistik, veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt, klassifiziert Brandtote nach dem internationalen ICD-System der WHO. Relevante ICD-Codes für Brände sind X00-X09, insbesondere X00._.0 bis X03._.0 sowie X08._.0 und X09._.0. Brandtote werden in dieser Statistik erfasst und sind auf der Webseite von DESTATIS abrufbar.

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