Mobiler Blitzer-Alarm in Hamburg: 11 neue Radarfallen heute!
Heute, am 23. Februar 2026, zeigt Hamburg einmal mehr, dass die Kontrollen der Geschwindigkeit auf den Straßen nicht nur zur Sicherheit beitragen, sondern auch zur Haushaltskasse. Insgesamt sind in der Hansestadt 11 mobile Radargeräte im Einsatz, die heute an verschiedenen strategischen Standorten auf Tempokontrolle gehen. Ob am frühen Morgen oder spät am Abend, Autofahrer müssen jederzeit mit einem Blitzgerät rechnen.
Die Standorte, an denen die Geschwindigkeitskontrollen heute durchgeführt werden, sind breit gestreut. Von der Königstraße in Altona, wo nur 30 km/h erlaubt sind, bis zur Zeppelinstraße in Langenhorn, wo die Geschwindigkeit auf 80 km/h angehoben werden darf. Es wird erwartet, dass die Polizei in ganz Hamburg bis zum Abend verstärkt Geschwindigkeitsübertretungen ahnden wird.
Aktuelle Blitzerstandorte
- Königstraße (Altona) – 30 km/h
- Hohe Straße (Harburg, Phoenix-Viertel) – 50 km/h
- Martinistraße (Eppendorf) – 30 km/h
- Berner Heerweg (Wandsbek, Farmsen-Berne) – 30 km/h
- Neumann-Reichardt-Straße (Wandsbek) – 30 km/h
- Bissingstraße (Harburg, Heimfeld) – 30 km/h
- Großmoordamm (Harburg, Neuland) – 50 km/h
- Beerentalweg (Harburg, Eißendorf) – 30 km/h
- Billwerder Straße (Lohbrügge) – 30 km/h
- Zeppelinstraße (Langenhorn) – 80 km/h
- Alsterdorfer Straße (Alsterdorf) – 50 km/h
In Hamburg sind Blitzgeräte ein unverzichtbarer Bestandteil des Stadtbildes. Viele Autofahrer sind sich dessen nur allzu bewusst, insbesondere da Geschwindigkeitsüberschreitungen hier laut einer Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft weit verbreitet sind. Im Vergleich zu anderen Großstädten wie Berlin oder München neigen Hamburger Verkehrsteilnehmer dazu, öfters zu schnell unterwegs zu sein. Daher geht die Polizei entschieden gegen Raser vor, um das Unfallrisiko spürbar zu verringern, wie auch bussgeldkatalog.org berichtet.
Finanzielle Dimensionen der Blitzereinnahmen
Die Einnahmen durch Geschwindigkeitsverstöße steigen kontinuierlich. Laut t-online hat Hamburg im Jahr 2024 sagenhafte 47 Millionen Euro durch Blitzer eingenommen und belegt damit den höchsten Platz im Bundesvergleich. Auf den zweiten Platz folgt Berlin mit etwa 30 Millionen Euro. Betrachtet man die Einnahmen pro Pkw, belegt Hamburg mit 58 Euro den dritten Platz hinter Karlsruhe und Leipzig. Die hohe Dichte an stationären Blitzern in Karlsruhe mit 2,62 pro 10.000 Pkw ist bemerkenswert, während Hamburg es auf 0,48 bringt.
Eine besondere Herausforderung stellen die inzwischen verbotenen Blitzer-Apps und Radarwarner dar, die in Deutschland nicht nur oft genutzt, sondern auch immer wieder von der Polizei ins Visier genommen werden. Diese Geräte stören unter anderem die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen, was in § 23, Absatz 1b StVO festgelegt ist.
Insgesamt bleibt festzuhalten: Die mobile Blitzerei in Hamburg wirkt und sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für einen beträchtlichen finanziellen Ertrag. Die Stadt hat ein gutes Händchen, wenn es darum geht, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig das eigene Budget aufzubessern. Autofahrer sollten sich also warm anziehen, denn blitzschnell kann es eine böse Überraschung geben, wenn man sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten hält!
