Fünf Hamburger Schulen wurden kürzlich aus einer Vielzahl von Bewerbungen für das Projekt „Next Level Class! – Starkes ICH, starkes WIR!“ ausgewählt. Ingesamt 29 Schulen reichten ihre Konzepte ein, um sich den Herausforderungen der mentalen Gesundheit von Schülern zu stellen. Die Jury, bestehend aus Jana Schmidt von der PSD Bank Nord eG, Janna Hilger-Schneele von Schlaufox e. V., Leonie Asche von Kopfsachen e. V. und Sabine Tesche vom Abendblatt-Verein, hat eine fundierte Entscheidungsbasis geschaffen, um die Gewinner auszuwählen. Dieses Engagement kommt zu einer Zeit, in der die mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern im schulischen Kontext immer bedeutender wird und laut dem Bildungsserver zunehmend von verschiedenen Belastungen geprägt ist.

In Hinblick auf die aktuelle Situation zeigt der BiPsy Monitor, dass etwa ein Viertel der Kinder und Jugendlichen unter psychischen Auffälligkeiten leidet. Die Situation hat sich seit der Corona-Pandemie sogar verschärft – Themen wie Überforderung, Mobbing und ein geringes Zugehörigkeitsgefühl beschreiben die Herausforderungen, mit denen viele Schüler im Alltag konfrontiert sind. „Next Level Class“ zielt darauf ab, durch Workshops im Schuljahr 2026/27 an den ausgewählten Schulen eine positive Veränderung im Klassenklima und der Teamfähigkeit zu bewirken.

Das Programm und die Schulen

Die ausgewählten Schulen sind:

  • Stadtteilschule Kirchwerder (8. Jahrgang, 6 Klassen)
  • Goethe-Gymnasium in Lurup (4 Klassen, 8. Stufe)
  • Campus HafenCity (5 Klassen, 8. Jahrgang)
  • Emil-Krause-Stadtteilschule in Dulsberg (4 Klassen, 8. Jahrgang)
  • Erich Kästner Schule in Farmsen-Berne (7 Klassen, 7. Jahrgang)

Mit einem Budget von 70.000 Euro, das die PSD Bank Nord eG bereitstellt, wird das Programm nicht nur Workshops für die Schüler anbieten, sondern auch Fortbildungen für Lehrer ermöglichen. Diese Kombination soll sicherstellen, dass die vertiefenden Methoden und Strategien im Schulalltag nachhaltig Anwendung finden.

Die Stimmen der Experten

Die Jury und Fachleute äußern sich durchwegs positiv zur Initiative: Janna Hilger-Schneele hebt die steigende Einsamkeit der Schüler hervor und die damit verbundene Dringlichkeit, Gemeinschaft zu fördern. Auch Leonie Asche betont den Wert der Unterstützung der mentalen Gesundheit der Schüler, die in einem oftmals hektischen und fordernden Schulalltag an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen. Der Bildungsserver unterstützt die Idee, dass Schulen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch unterstützende Lern- und Lebensräume schaffen sollten.

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Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Projekt „Next Level Class!“ ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist, um die mentale Gesundheit und das soziale Miteinander an Hamburger Schulen zu stärken. Angesichts der aktuellen Herausforderungen ist dieses Engagement eine Notwendigkeit und könnte so einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Klassengünstigen. Es bleibt nur zu hoffen, dass weitere ähnliche Initiativen folgen werden, um Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen.