In Hamburg-Bramfeld geht es derzeit hoch her. Die SAGA Unternehmensgruppe hat kürzlich das Richtfest für gleich drei neue Mehrfamilienhäuser am Jahnkeweg gefeiert. Eines dieser Gebäude wird als Wohnturm mit zehn Stockwerken errichtet. Ingesamt entstehen hier 99 öffentlich geförderte Wohnungen, die eine große Erleichterung für die angespannte Wohnsituation in der Stadt bringen dürften. Laut Mopo ist die Fertigstellung der Gebäude für Anfang 2027 anberaumt, was die Vorfreude auf die neuen Einheiten nur steigert.
Der Entwurf für das Projekt stammt vom Büro CGA Czerner Goettsch Architekten. Neben dem zwölf Geschosse umfassenden Hochhaus werden zwei weitere Häuser mit jeweils vier Geschossen inklusive Staffelgeschoss realisiert. Alle drei Gebäude erhalten Keller und Aufzüge, sodass die Wohnungen bequem stufenlos erreichbar sind. Zudem stehen den künftigen Bewohnern Balkone, Loggien oder Terrassen zur Verfügung. Neunzehn der neuen Wohnungen sind besonders für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet und damit barrierefrei, was einen großen Pluspunkt für die soziale Inklusion darstellt.
Nachhaltige Bauweise und Ausstattung
Bauen mit einem guten Händchen für die Umwelt ist hier das Credo. Die neue Wohnanlage wird in Manufakturbauweise mit schickem Riemchenfassadendesign verwirklicht. Flachdächer sollen nicht nur das Stadtbild aufwerten, sondern auch mit umfangreichen Begrünungen und Photovoltaikanlagen zur Energieeffizienz beitragen. Die Wärmeversorgung erfolgt über moderne Wärmepumpen, was dem Ökostrom-Trend Rechnung trägt. Dazu sind eine Tiefgarage mit 56 Stellplätzen und über 200 Fahrradstellplätze in Planung, um die umweltfreundliche Mobilität zu fördern, wie die Mopo berichtet.
Das Neubauprojekt fügt sich perfekt in die bestehende infrastrukturelle Entwicklung ein. Die Gegend rund um den Jahnkeweg und das angrenzende Moosrosenquartier wird durch zahlreiche Geschäfte, soziale Einrichtungen und Arztpraxen gut versorgt sein. Besonders erfreulich ist auch die geplante U-Bahn-Anbindung in Richtung Innenstadt, die das Leben im neuen Viertel zusätzlich aufwerten wird.
Ein Zuhause für viele
Im größeren Kontext bietet die SAGA mit ihrer Entwicklung des Moosrosenquartiers gleich noch mehr Wohnraum an. Wie Entwicklungsstadt berichtet, entstehen hier insgesamt 540 neue Wohnungen, wovon 200 ebenfalls öffentlich gefördert sind. Auch eine Kita mit 110 Plätzen und sieben Gewerbeeinheiten sind in den Planungen enthalten. Um die Verkehrsbelastung in dem neuen Wohngebiet zu minimieren, sind zudem vier Tiefgaragen mit insgesamt 325 Stellplätzen vorgesehen.
Die SAGA reagiert mit diesen Projekten auf die weiterhin angespannte Wohnsituation in Hamburg und zeigt, dass der Ausbau zeitgemäßer, familienfreundlicher Wohnräume eine zentrale Aufgabe der Stadtentwicklung ist. Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein sieht in diesen Projekten eine wichtige Maßnahme für die Aufwertung der Stadt. Die künftigen Bewohner dürfen sich auf ein modernes und angenehmes Wohnumfeld freuen – und wer weiß, vielleicht wird Bramfeld schon bald zum neuen Hotspot.