Mobilen Blitzern auf der Spur: Hier blitzt es heute in Hamburg!
In Hamburg dreht sich alles um Sicherheit im Straßenverkehr. Am 20. Mai 2026 führt die Polizei mobile Geschwindigkeitsmessungen an insgesamt 15 Standorten durch. Dabei stehen nicht nur die Einhaltung der Geschwindigkeitsgrenzen, sondern auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Wie news.de berichtet, sind die Geschwindigkeitsüberwachungen flexibel gestaltet und die Polizei passt die Kontrollen laufend an.
Die mobile Radarkontrolle erfolgt an folgenden Orten und zu diesen Zeiten:
- Rennbahnstraße (22111 Horn, Hamburg-Mitte): 50 km/h, 12:10 Uhr
- Allermöher Deich (21037 Allermöhe): 40 km/h, 12:07 Uhr
- Bergedorfer Straße (21033 Lohbrügge): 50 km/h, 11:53 Uhr
- Wiesendamm (22303 Hamburg-Nord, Winterhude): 50 km/h, 10:17 Uhr
- Nagelsweg (20097 Hammerbrook, Hamburg-Mitte): 50 km/h, 09:39 Uhr
- Billwerder Straße (21033 Lohbrügge): 30 km/h, 09:38 Uhr
- A1 (21109 Kirchdorf-Süd, Wilhelmsburg, Hamburg-Mitte): 60 km/h, 08:04 Uhr
- Boberger Furt (21033 Lohbrügge): 30 km/h, 07:59 Uhr
- Stein-Hardenberg-Straße (22045 Wandsbek, Tonndorf): 50 km/h, 07:40 Uhr
- Hermannstal (22119 Horn, Hamburg-Mitte): v km/h, 07:17 Uhr
- Stresemannstraße (22769 St. Pauli, Hamburg-Mitte): 30 km/h, 06:55 Uhr
- Tegelweg (22159 Wandsbek, Farmsen-Berne, Bereich Schule Tegelweg): 30 km/h, 07:46 Uhr
- Farmsener Landstraße (22359 Wandsbek, Volksdorf): 30 km/h, 07:27 Uhr
- Schenefelder Landstraße (22589 Altona, Iserbrook): 30 km/h, 09:18 Uhr
- Schenefelder Landstraße (22587 Altona, Blankenese): 30 km/h, 08:33 Uhr
Mehr Sicherheit durch Blitzer
Blitzer dienen nicht nur der Geschwindigkeitsüberwachung, sondern auch als wichtige Einnahmequelle für die Stadt. Hamburg erzielt damit jährlich über 44 Millionen Euro, was der höchste Betrag in Deutschland ist. Für den Vergleich: München bringt jährlich nur rund 1,5 Millionen Euro ein.Kommunal erklärt, dass kleinere Kommunen durch gezielte Kontrollen ebenfalls hohe Einnahmen erzielen können.
Doch die Investitionen in Blitzer sind nicht zu unterschätzen. Stationäre Anlagen kosten zwischen 20.000 und 250.000 Euro, während mobile Geräte etwa 160.000 Euro kosten, inklusive Technik und Wartung. Trotz dieser Ausgaben haben sich Blitzer oft schon nach kurzer Zeit rentiert, insbesondere wenn sie an den richtigen Orten aufgestellt werden. Es ist erstaunlich, aber tatsächlich entstehen 25 % der Unfälle mit Personenschäden durch zu schnelles Fahren.
Vorsicht vor Geschwindigkeitsübertretungen
Neben der finanziellen Seite haben Blitzer eine klare Aufgabe: Sie sollen zur Reduktion von Unfallzahlen beitragen. Ein klarer Fokus liegt auf Stellen, an denen oft Unfälle geschehen oder wo viele Kinder und Fußgänger unterwegs sind, wie etwa in der Nähe von Schulen und Spielplätzen. Blitzer wirken nachweislich präventiv, wenn sie transparent und gut sichtbar sind.
Die Polizei wird auch weiterhin die Überwachungen anpassen, um die Verkehrssicherheit zu maximieren. Ein guter und verantwortungsbewusster Umgang mit Geschwindigkeit ist essentiell, um Unfälle zu vermeiden und einen sicheren Straßenverkehr in Hamburg zu gewährleisten. Dies belegen auch die Ergebnisse von Verkehrssicherheitsanalysen, die regelmäßig durchgeführt werden.
