Vor knapp zwei Wochen feierte Timm Herzbruch sein Comeback auf dem Feld: Der 28-Jährige spielte erneut für den HTC Uhlenhorst Mülheim in der Feldhockey-Bundesliga. Seine Rückkehr ist besonders bemerkenswert, da Herzbruch in den letzten eineinhalb Jahren gleich drei große Operationen benötigt hatte. Dennoch zeigt er sich nach monatelanger Reha am Olympia-Stützpunkt in Essen wieder fit und explosiv. Ein aufmerksames Publikum kann wohl nicht übersehen, welcher Kampfgeist in ihm steckt.
Nach seinem ersten Spiel nach der langen Leidenszeit erzielte Herzbruch, der während seiner Spiele eine maßgeschneiderte Carbonschiene zur Unterstützung seines Knies trägt, gleich in weniger als elf Minuten seinen ersten Treffer. Dabei verwandelte er einen Siebenmeter und konnte auch bei einem eigenen Penalty erneut zielen. „Ich fühle mich besser als nach dem ersten Spiel“, sagte Herzbruch nach einem Viertelfinalspiel gegen den Club an der Alster, seines dritten Spiels seit dem Comeback. Diese positive Einschätzung trifft den Nagel auf den Kopf, denn es ist weit mehr als nur ein Comeback – es ist die Rückkehr eines Kämpfers, der zeigt, dass nichts selbstverständlich ist, wie waz.de berichtet.
Ein steiniger Weg zurück
Die letzten Jahre waren alles andere als easy going für Herzbruch. Nach den zahlreichen Eingriffen zur Behebung von Verletzungen war der Weg durch die Reha steinig und hart. Unterstützung erhielt er dabei nicht nur von seinen Physiotherapeuten am Olympia-Stützpunkt, sondern auch von seinem Team, das ihm den Rücken stärkt. „Die Mannschaft hat ein gutes Händchen, und ich bin optimistisch für die kommenden Spiele“, betonte er.
Der Druck ist groß. In den bevorstehenden Begegnungen in Hamburg ist es entscheidend, dass die Uhlenhorster konsequent auftreten, um das große Ziel, das Final Four, zu erreichen. Herzbruch hat hohe Ansprüche an sich selbst und an seine Mannschaft. „Wir müssen noch ein Stück weit konzentriert arbeiten“, fügte er hinzu, was den Fokus des Teams auf den nagenden Ehrgeiz und die Wettkampfhärte verstärkt.
Die Ziele sind klar
Für den sympathischen Spieler stehen die Zeichen auf Erfolg. Trotz der Herausforderungen fühlt sich Herzbruch stark genug, die Initiative auf dem Feld zu ergreifen. Sein Glaube an sich selbst und seine Teamkollegen gibt ihm die nötige Motivation, um die letzten Spiele der Saison optimal zu meistern. Die Bekanntschaft mit der Bühne in Hamburg wird für ihn und den HTC Uhlenhorst Mülheim ein entscheidender Moment – das Team hat viel zu gewinnen und auch zu verlieren. Für die Hockeyfans bleibt es spannend, ob Herzbruch und seine Kameraden es schaffen werden, ihren Traum vom Final Four zu verwirklichen.