Kämpfer und Midyatli: Schleswig-Holsteins Weg zu sozialer Gerechtigkeit und klaren Lösungen
Die schleswig-holsteinische SPD hat die Ärmel hochgekrempelt und steckt mitten in den Vorbereitungen für die Landtagswahl, die im April 2024 ansteht. In Rendsburg wird ein Programm-Camp organisiert, das sich ganz der Entwicklung konkreter Forderungen widmet. Ulf Kämpfer, der Spitzenkandidat und Landeschef der SPD, ist davon überzeugt, dass Erfahrungen aus dem Alltag, dem Ehrenamt und aus den Kommunen essenziell sind. Er hat klar gemacht, dass er die schwarz-grüne Regierung unter Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) scharf kritisiert, vor allem wegen ihrer Unfähigkeit, echte Lösungen zu finden. „Wir brauchen eine Landesregierung, die aktiv gestaltet und nicht nur Probleme beschreibt“, so Kämpfer. Da hat er sicherlich den Nagel auf den Kopf getroffen!
In der aktuellen politischen Landschaft sieht Kämpfer den Alltag in Schleswig-Holstein als alles andere als unkompliziert. „Teuer, unzuverlässig und kompliziert“ – diese Worte fallen nicht ohne Grund. Das Programm-Camp wird sich mit zentralen Themen beschäftigen, die für viele Menschen wichtig sind: von guten und verlässlichen Kitas und Schulen über bezahlbares Wohnen bis hin zu einer zuverlässigen Gesundheitsversorgung und dem Klimaschutz. Statt lange Texte zu produzieren, sollen hier konkrete Ideen und Forderungen entstehen. Ein bisschen frische Luft kann ja auch nicht schaden: Für den Abend ist eine gemeinsame Radtour nach Kiel geplant – das klingt nach einer tollen Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen und gleichzeitig das Teamgefühl zu stärken!
Die Weichen für die Zukunft stellen
Doch die Vorbereitungen der SPD gehen weit über die Wahl im nächsten Jahr hinaus. Man blickt bereits jetzt auf die Landtagswahl 2027. Der Plan? Die Rückkehr zur alten Stärke und die Führung der nächsten Landesregierung. Serpil Midyatli und Ulf Kämpfer haben ihre Kandidatur für den Landesvorstand und die Spitzenkandidatur für die kommende Wahl angekündigt. „Wir wollen die SPD als Team führen und Verantwortung für das Land übernehmen“, betont Midyatli. Sie ist überzeugt, dass die aktuelle Regierung von Daniel Günther planlos agiert und einen sozialen Kompass vermissen lässt. Hier will die SPD ansetzen und einen sozial gerechten Plan für Schleswig-Holstein präsentieren.
Die Erkenntnis aus der Landtagswahl 2022 ist deutlich: Frühzeitige Vorbereitung ist das A und O. Midyatli und Kämpfer haben sogar einen Vorschlag an den Landesvorstand gemacht: Eine Urwahl zur Bestimmung des/der Spitzenkandidaten nach der Bundestagswahl – nicht schlecht, oder? In einer Zeit, in der die Bürger nach mehr Mitbestimmung verlangen, könnte das ein echter Schritt in die richtige Richtung sein.
Wahlkampf mit klaren Themen
Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein findet am 18. April 2027 statt, und die Parteien sind bereits dabei, ihre Schwerpunkte für die Wahlprogramme zu diskutieren. Es wird spannend, denn zentrale Themen wie die wirtschaftliche Situation, steigende Lebenshaltungskosten, der Personalmangel in Kitas und Unterrichtsausfall an Schulen stehen auf der Agenda. Die CDU setzt auf eine Internetplattform für Themenvorschläge und hat einen starken Fokus auf Bildung und innere Sicherheit. Spitzenkandidat bleibt Daniel Günther – der Mann hat also noch einiges zu tun.
Und auch die Grünen sind in den Startlöchern. Ideenkonferenzen und Online-Themenanregungen stehen auf der Liste, mit einem klaren Fokus auf Klima- und Naturschutz, soziale Gerechtigkeit und Verkehr. Während die Grünen ihre Spitzenkandidatin Aminata Touré suchen, bleibt die SPD nicht untätig. Ulf Kämpfer wird als Spitzenkandidat gehandelt, und die Themen Wohnen, Bildung, Gesundheit und Arbeit stehen fest im Programm.
Es bleibt also spannend in Schleswig-Holstein. Die politischen Wellen schlagen hoch, und die Parteien arbeiten mit Hochdruck an ihren Konzepten. Jetzt heißt es: dranbleiben, mitdiskutieren und die Entwicklungen beobachten – denn der April 2027 ist näher, als man denkt!
