Modernisierung des Stavenhagenhauses: Barrierefreiheit für Groß Borstel!
Das Kulturzentrum Stavenhagenhaus in Hamburg-Groß Borstel steht vor einer umfassenden Modernisierung. Dieses charmante, denkmalgeschützte Gebäude, das eine zentrale Rolle in der kulturellen Landschaft des Stadtteils spielt, wird nun auf modernen Stand gebracht, ohne seinen historischen Charakter zu verlieren. NDR berichtet, dass die Umbaukosten bei knapp zwei Millionen Euro liegen, und die Fertigstellung in gut einem Jahr ansteht.
Der Umbau ist nicht nur eine Modernisierungsmaßnahme, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit. Geplant sind der Einbau eines neuen Aufzugs sowie barrierefreie WC-Anlagen in beiden Geschossen. Damit kommt man dem Ziel näher, den Zugang für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sicherzustellen und zeigt, wie historisches Erbe und moderne Anforderungen Hand in Hand gehen können, wie auch in anderen denkmalgeschützten Gebäuden in der Stadt, beispielsweise dem Philosophen-turm, gezeigt wird. Hamburg Dom Aktuell betont, wie wichtig es ist, dass historische Bauwerke für alle Menschen zugänglich sind.
Ein Ort der Begegnung
Das Stavenhagenhaus fungiert als ein wichtiger Begegnungsort für die Bewohner von Groß Borstel und darüber hinaus. „Es ist ein zentraler Ort für Kultur, Begegnung und gesellschaftliches Miteinander“, hebt Dr. Andreas Dressel, Senator für Finanzen und Bezirke, hervor. Hamburg.de ergänzt, dass die Modernisierung seit 2018 mit rund 900.000 Euro aus dem investiven Quartiersfonds unterstützt wird, um gezielte Infrastrukturprojekte in Hamburger Bezirken zu fördern.
Die gastronomische Nutzung im Erdgeschoss wird weiterentwickelt, wobei das neue Bistro Köpke, das erst letzte Woche eröffnet hat, weiterhin Speisen und Getränke anbietet. Es könnte allerdings an einigen Tagen geschlossen sein, während die Umbauarbeiten fortschreiten. In den Plänen sind auch größere Fensteröffnungen und zwei zusätzliche Treppen als Brandschutzmaßnahmen fest eingeplant, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
Ein Blick in die Zukunft
Die Modernisierung des Stavenhagenhauses wird nicht nur den kulturellen Betrieb wieder in vollem Umfang möglich machen, sondern auch zur Aufwertung des Stadtteils beitragen. Die besondere Beachtung des Denkmalschutzes, wie von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, erwähnt, stellt sicher, dass der historische Charakter des 17. Jahrhunderts erhalten bleibt, während gleichzeitig moderne Sicherheitsstandards eingehalten werden. Die Maßnahmen sollen bis 2027 abgeschlossen sein, um den Kulturbetrieb danach wieder in vollem Umfang aufzunehmen.
Bereits jetzt zeigt sich, dass das Stavenhagenhaus ein gutes Händchen für die zukünftige kulturelle Ausrichtung beweist. Gerade in einer Zeit, in der die kommunale Gemeinschaft und kulturelle Teilhabe so wichtig sind, stellt dieser Umbau einen Schritt in die richtige Richtung dar. Die Integration von barrierefreien Lösungen in die Denkmalpflege ist ein positives Signal für alle Menschen, die Teil der lebendigen Kulturszene in Hamburg sein wollen.
