Der Ätna auf Sizilien sorgt derzeit wieder für bunte Schlagzeilen. Eine kräftige Aschewolke, die am frühen Morgen aus dem Vulkan emittiert wurde, hat den Flugverkehr am Flughafen Catania stark beeinträchtigt. Laut Mopo wurde der Luftraum in einem bestimmten Bereich bis 19 Uhr geschlossen. Ab dann dürfen pro Stunde nur noch fünf Flüge landen, eine Regelung, die zwischen 19 und 21 Uhr gilt. Betroffen sind sowohl Abflüge als auch Landungen.

Wohin man schaut – es gibt nur Verzögerungen und Streichungen. Reisende auf der beliebten Urlaubsinsel werden gebeten, vor ihrer Anreise den Status ihrer Flüge zu überprüfen, da mehrere Verbindungen, darunter auch eine nach Berlin, gestrichen wurden. Selbst einige Flüge, die noch starten konnten, erlebten Verspätungen oder wurden gar nach Palermo umgeleitet.

Aktuelle Situation am Flughafen Catania

Der Flughafenbetreiber SAC hat zudem angekündigt, weitere Informationen über die Einschränkungen bereitzustellen. Die Eruptionswolke, die bis zu 1,5 Kilometer hoch über den Gipfel des Ätna stieg, wird den Prognosen zufolge weiter nach Süden getragen. Der Vulkan ist über 3300 Meter hoch und einer der aktivsten in Europa. Auch wenn die Situation angespannt ist, bleibt der internationale Flughafen von Catania prinzipiell geöffnet, wie ADAC berichtet.

Reisende sollten sich jedoch bewusst sein, dass die dritthöchste Warnstufe „gelb“ für den Flughafen Catania gilt. Die Ausbrüche des Ätna sind meist strombolianisch und zeichnen sich durch explosive Ausstöße von Lava und Asche aus. Wer eine Pauschalreise gebucht hat, sollte wissen, dass eine kostenfreie Stornierung möglich ist, wenn außergewöhnliche Umstände die Reise erheblich beeinträchtigen.

Tipps für Reisende

In Anbetracht der aktuellen Lage ist es ratsam, regelmäßig die Homepage des Flughafens Catania oder die eigene Airline zu konsultieren. Weitere Sicherheitshinweise für Besucher des Ätna sind ebenfalls zu beachten: Mindestens 50 Meter Abstand zu den Lavaströmen sind gemäß behördlicher Verordnung Pflicht.

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Die Reiseplanung könnte also komplizierter werden, denn der Vulkan sorgt nicht nur für ein Naturschauspiel, sondern auch für zahlreiche Erschwernisse im Reisealltag. Wer geschickt plant und sich informiert, kann jedoch das Beste aus der Situation machen.