Neues Leben für Wismar: Lindal investiert 17 Millionen und schafft Jobs!
In Wismar tut sich was: Die Lindal Dispender GmbH hat nun das ehemalige Werk von Eppendorf in Wismar-Dammhusen übernommen. Die neue Ära am Standort, der sich über großzügige 220.000 Quadratmeter erstreckt, beginnt mit einer Investition von 17 Millionen Euro für die Modernisierung und den Ausbau der Produktionsstätten. Dies berichte Wismar.fm.
Lindal plant, in diesem Areal diverse Verpackungskomponenten, wie Aerosolventile und Sprühkappen, zu produzieren. Die vorhandenen 22.000 Quadratmeter Nutzfläche der bestehenden Hallen bieten genügend Raum für das Vorhaben. Zudem soll der Standort, der als Satellitenstandort zum Hauptwerk in Schönberg fungiert, durch die bestehende Infrastruktur zügig neue Arbeitsplätze schaffen.
Ein Neuanfang für Wismar
Nachdem Eppendorf seine Pipettenproduktion Ende 2024 eingestellt hat, gibt die Übernahme durch Lindal dem Gelände eine klare Perspektive. Zuvor war die Fabrik im Fokus der „MV Werften“, die hier Kabinen für Kreuzfahrtschiffe bauen wollten. Ein kleiner Seitenblick auf die Geschichte des Geländes: Es handelt sich um den ehemaligen Standort, aus dem unter anderem Kabinen für die Disney Adventure stammen, wie NDR berichtet.
Während die konkreten Zahlen zur zukünftigen Mitarbeiterzahl noch nicht bekannt sind, plant Lindal, qualifiziertes Personal zügig einzustellen und somit die wirtschaftliche Situation in Wismar zu stärken. Diese Entwicklung kommt zur rechten Zeit, da die Region in den letzten Jahren zwar eine positive Arbeitsmarktsituation verzeichnen konnte, jedoch auch vor Herausforderungen, insbesondere in der Fachkräftegewinnung, steht, so die Einschätzungen der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern.
Die regionale Wirtschaft im Blick
Um diese Herausforderungen zu meistern, ist eine gezielte regionale Struktur- und Arbeitsmarktpolitik notwendig. Die Landesregierung hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die wirtschaftliche Entwicklung in unterschiedlichen Regionen zu fördern. Dies geschieht unter anderem durch die Bildung von Regionalbeiräten, die Entscheide über die finanzielle Förderung von Projekten treffen, die sich positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken sollen, wie auf der Seite der Regierung MV nachzulesen ist.
Insgesamt lässt die Übernahme von Lindal hoffen, dass der Standort in Wismar nicht nur eine neue industrielle Perspektive erhält, sondern auch dazu beiträgt, die hiesige Wirtschaft weiter anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Menschen in der Region können gespannt sein, wie sich diese Entwicklungen in den kommenden Monaten entfalten werden.
