Das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen und lädt die Hamburger Bevölkerung ein, einen Blick auf seine wichtige Forschungsarbeit zu werfen. Das interdisziplinäre Forschungszentrum an der Universität Hamburg und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf leistet seit Jahren einen bedeutenden Beitrag zur gesundheitsökonomischen Forschung und bietet zugleich eine Plattform für den Austausch aktueller Themen.

In einer Ausstellung, die im Foyer des HCHE stattfindet, werden aktuelle gesundheitsökonomische Forschungsthemen auf großformatigen Stoffbahnen präsentiert. Die Ausstellung ist nicht nur vor Ort zugänglich, sondern auch digital, was die Information noch breiter streut. Die neunteilige Themenvielfalt umfasst unter anderem die Vorbereitung auf neue Pandemien, die mentale Gesundheit als Volkskrankheit sowie innovative Ansätze zur ambulanten Versorgung.

Einblicke in aktuelle Forschungsthemen

Besucherinnen und Besucher können sich auf Themen freuen, die für die Gesundheitsversorgung von großer Relevanz sind. Dazu gehören:

  • Vorbereitung auf neue Pandemien
  • Mentale Gesundheit als Volkskrankheit
  • Neue Perspektiven der ambulanten Versorgung
  • Nachhaltige Finanzierung der Gesundheitsversorgung
  • Zukunftsorientierte Krankenhausvorbereitung
  • Finanzierbarkeit des Alterns
  • Situation der Fachkräfte im Gesundheitswesen
  • Innovative und bezahlbare Medikamente
  • Kosten-Nutzen-Relation von Gesundheitsprogrammen

Die Ausstellung zielt darauf ab, aktuelle Themen der Gesundheitsversorgung für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen und insbesondere bei Jugendlichen das Interesse an Gesundheitsökonomie zu fördern. Auch Oberstufenschülerinnen und -schüler aus der Region sind herzlich eingeladen, sich über die Herausforderungen und Möglichkeiten im Gesundheitswesen zu informieren. Fachgruppen wie Krankenkassen und Ärzteverbände haben die Möglichkeit, Gruppenausflüge mit Diskussionen zu buchen.

Interdisziplinarität und praktische Relevanz

Das HCHE gilt als eines der größten gesundheitsökonomischen Zentren in Europa. Mit über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die aus verschiedenen Fachbereichen kommen, bietet das Zentrum ein beeindruckendes Spektrum an Expertise. Die Integration von Medizin, Betriebswirtschaft und Sozialwissenschaften schafft ideale Rahmenbedingungen für interdisziplinäre und qualitativ hochwertige Forschung, die nicht nur national, sondern auch international sichtbar ist. Gesundheitsforschung BMFTR berichtet, dass das HCHE auch einen gesundheitsökonomischen Masterstudiengang sowie ein Graduiertenkolleg unterhält, das von der DFG finanziert wird.

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Ein Beispiel für ein aktuelles Projekt des HCHE ist die Erforschung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), die in Deutschland etwa 4,5 Millionen Erwachsene betrifft. Die Erkrankung ist nicht nur eine gesundheitliche Herausforderung, sondern hat auch massive Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen. Hier setzt das HCHE an, um durch innovatives Gesundheitscoaching das Fortschreiten der Krankheit zu stoppen, Gehbeeinträchtigungen zu verbessern und ärztliche Aufenthalte zu minimieren. Ziel ist es, die Lebensqualität zu steigern und die Gesundheitskompetenz der Patienten zu fördern, unterstützt durch einen Aktivitätstracker und regelmäßige Beratung durch Gesundheitscoaches. UKE hebt hervor, dass ein solches Gesundheitscoaching auch in Zukunft auf selektivvertraglicher Basis weiter angeboten werden könnte.

Die Ausstellung im HCHE ist bis Ende des Jahres geöffnet und bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich über die Entwicklungen und Herausforderungen in der Gesundheitsökonomie zu informieren. Mit dieser Initiative wird nicht nur das Bewusstsein für gesundheitsökonomische Themen geschärft, sondern auch ein Raum für Diskussionen und Austausch geschaffen.