Tanztriennale in Hamburg: Farbenfrohe Parade begeistert Publikum!
Die Vorfreude auf die Tanztriennale 2026 in Hamburg ist förmlich greifbar! Am 14. Juni 2026 fand in Barmbek Nord die erste City Parade statt, die ganz im Zeichen des Tanzes und der Vielfalt der Hamburger Kulturen steht. Unter dem Motto „Brave Moves. Courageous Joy.“ wurden die öffentlichen Räume in eine grandiose Bühne verwandelt. Über 550 Mitwirkende zeigten in beeindruckenden Darbietungen, was Hamburg an Energie und Kreativität zu bieten hat. Wie Tanznetz berichtet, gab es von cheerleading über Salsa bis hin zu ukrainischer Folklore eine Vielzahl an Tanzstilen, die alle Zuschauer*innen in ihren Bann zogen.
Besucher*innen, die sich am Kreisel am Osterbeckkanal oder an der Kreuzung Hufnerstraße/Wiesendamm und sogar von den Fenstern der Backsteinbunker in Barmbek eingefunden hatten, waren begeistert von der ausgelassenen Stimmung. Besonders zu erwähnen ist eine junge Frau, die am offenen Fenster begeistert mittanzte. Die Parade, die mit einer beeindruckenden Eröffnungsansprache von Gwen Hsin-Yi Chang und Monica Gillette, den künstlerischen Leiterinnen der Fotografietriennale, begann, zeichnete sich nicht nur durch die Vielzahl der Tänzer*innen aus, sondern auch durch die Vielfalt der präsentierten Stile.
Ein beeindruckendes Spektakel
Rund 50 Tänzer*innen der Contemporary Dance School Hamburg eröffneten die Parade auf den historischen Kopfsteinpflaster-Straßen Barmbeks. Sie wurden gefolgt von Rollstuhltänzern der Rolling Good Times und Rollerskating Hamburg, die mit großer Geschicklichkeit trotz der Herausforderungen des Untergrunds präsent waren. Bei windigem, jedoch trockenem Wetter groovten Tänzer*innen unterschiedlicher Gruppen und Stile durch die Straßen und machten die Parade zu einem unvergesslichen Erlebnis. Neben Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz gab es auch eindrucksvolle Auftritte von estnischen Volkstanzgruppen, Salsa Cubana sowie indischen Tänzen, die die Zuschauer*innen zum Staunen brachten.
Die Teilnehmer wurden nicht nur für ihre schillernden Kostüme bewundert, sondern auch für die Leidenschaft, die sie in ihren Darbietungen zeigten. Zu den Mitwirkenden zählten Gruppen aus ganz Hamburg, darunter die ABAILAR Tanzgruppe, das Eimsbütteler Turnverband e.V. und die HipHop Academy – AJ Unity.
Ein Festival der Kreativität
Die bedeutende Veranstaltung markiert den Auftakt zu einer Reihe von Höhepunkten der Tanztriennale. Neben der City Parade sind auch verschiedene Residenzprojekte geplant, die von der Kulturstiftung des Bundes gefördert werden. Künstler*innen aus verschiedenen Tanzstilrichtungen erhielten die Möglichkeit, innovative Projekte zu entwickeln. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Residenzformat „Counter Balance“, in dem die Teilnehmenden miteinander experimentieren und einen Dialog zwischen traditionellen und modernen Tanzformen entfalten können. Diese Residenzen laufen bis Juni 2026 in verschiedenen Partnerorten, dazu zählen das Hessische Staatsballett und tanzhaus nrw in Düsseldorf. Die Ergebnisse dieser kreativen Schaffensprozesse werden während der Triennale als 30-minütige Choreografien präsentiert, was bereits jetzt die Vorfreude auf das Festival erhöht! Die Kulturstiftung des Bundes fördert dieses spannende Vorhaben mit einem klaren Ziel: Die Vielfalt der Tanzkulturen in Hamburg sichtbar und erlebbar zu machen.
Insgesamt wird die Tanztriennale nicht nur aktuelle Tänze präsentieren, sondern auch in die Tiefe der kulturellen Identitäten eintauchen. Eine aufregende Zeit für Tanzliebhaber*innen und Kulturinteressierte, die sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen dürfen!
