Sportliche Höhenflüge gab es am vergangenen Samstagabend in Hamburg, als der ATSV Ahrensburg mit einem eindrucksvollen 40:28-Sieg über die SG Hamburg-Nord II die Führung in der Liga zurückeroberte. Diesen Platz verdienten sie sich nicht nur durch die eindrucksvolle Leistung auf dem Feld, sondern auch durch die Umstände rund um die anderen Teams, die sehr günstig für Ahrensburg ausfielen.

Mit dem Sieg konnten die Ahrensburger wieder die Pole Position einnehmen, die ihnen das Ticket für die Hamburger Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die Regionalliga sichert. Ein größerer Erfolg könnte für den ATSV nicht auf dem Spiel stehen. Der Rückblick auf die Hinrunde war jedoch etwas bitter. Im ersten Aufeinandertreffen gegen die gleiche Mannschaft hatten sie mit 34:37 im Nachsehen und leisteten sich damit einen Rückschlag, der ihnen nun nachträglich Punkte einbrachte, was ihre aktuelle Stellung auf der Tabelle zusätzlich festigte.

Ein Spiel mit starken Leistungen

Der ATSV Ahrensburg startete fulminant in das Spiel, als sie mit einem 6:0-Lauf von 7:8 auf 13:8 die Führung übernahmen. Zwischen der 13. und 23. Minute blieb das gegnerische Tor gleich ganz verwaist. Ein großer Verdienst daran gebührt Torhüter Nils Himmelsbach, der am Ende des Spiels stolze 22 Paraden verzeichnen konnte. Auch Lukas Laveaux konnte sich über seine 15 Tore aus 17 Versuchen freuen und führt mit 107 Treffern aus lediglich zwölf Spielen die Oberliga-Torschützenliste an.

Die Ahrensburger führten zur Halbzeit mit einem komfortablen Vorsprung von vier Toren. Auch nach der Pause ließen sie nicht locker. Über acht Minuten blieben sie wieder ohne Gegentor und legten mit einem 7:0-Lauf auf 23:12 nach. In der 48. Minute reduzierte sich die Zahl der Feldspieler von Ahrensburg auf vier, die Gäste kamen sogar auf 29:22 heran. Doch nach einer wichtigen Auszeit schaltete das Team in den Überholmodus und erhöhte mit einem 8:2-Lauf auf 36:24.

Aufstellung und Ausblick

Die Aufstellung des ATSV Ahrensburg sah wie folgt aus: Nils Himmelsbach (21 Paraden), Christian Cornehl (3 Paraden), Lukas Laveaux (15 Tore), Thilo Saß (8 Tore), Jesper Meyer (4 Tore) sowie Finn Bohnsack, der mit seinen ersten vier Toren in einem Meisterschaftsspiel glänzte. Aufseiten der SG Hamburg-Nord überzeugten Noah Hub und Tobias Soppa mit jeweils 6 Toren.

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Für den ATSV geht es nun weiter. Am 24. Februar steht das Viertelfinale des Hamburger Pokalwettbewerbs auf dem Plan, wo sie gegen die Regionalligareserve der SG Hamburg-Nord antreten müssen. Und auch in der Liga sind sie am kommenden Sonntag gegen den TSV Ellerbek II gefordert, ein Spiel, das im Hinspiel mit einem Unentschieden endete.

Zur gleichen Zeit blickt der FC St. Pauli auf eine angespannte Situation. Am Samstagabend musste das Team eine Niederlage gegen TSV Ellerbek II hinnehmen, was die Brisanz im Meisterschaftsrennen erhöht. Die Lage bleibt spannend im Hamburger Fußball!

Um mehr über die aktuellen Entwicklungen beim FC St. Pauli zu erfahren, können Sie die Kicker besuchen.