In der Nacht zu Donnerstag, dem 4. Juni, ereignete sich ein besorgniserregender Vorfall auf dem Gelände der Universität Hamburg. Eine 23-jährige Frau war gegen 1:30 Uhr an der Grindelallee, in der Nähe der Fröbelstraße, unterwegs, als sie Opfer eines sexuellen Übergriffs wurde. Ein unbekannter Mann näherte sich ihr von hinten, hielt sie fest, versuchte sie zu küssen und berührte sie unsittlich. Trotz des Übergriffs konnte die Frau sich wehren, woraufhin der Täter von ihr abließ und floh. Später erstattete sie Anzeige beim Polizeikommissariat 17, um den Vorfall zu melden. Dies berichtet mopo.de.

Die Polizei hat inzwischen eine Beschreibung des gesuchten Täters veröffentlicht. Laut Angaben der Ermittler handelt es sich um einen Mann, schwarz, zwischen 20 und 30 Jahre alt mit einer Größe von etwa 1,65 bis 1,70 Metern und einer schlanken Statur. Er soll kurze, gelockte schwarze Haare gehabt haben und trug eine schwarze Brille sowie eine sportliche dunkle Kapuzenjacke und eine dunkle Jogginghose der Marke Kappa. Die Ermittlungen führt das Landeskriminalamt, und die Polizei bittet um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen. Diese können unter der Telefonnummer 040/4286-56789 oder direkt bei einer Polizeidienststelle gemeldet werden, wie 24hamburg.de berichtet.

Erhöhte Aufmerksamkeit gefordert

Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheit an Universitätsgeländen. Es ist von großer Bedeutung, dass die Studierenden und Mitarbeiter der Uni Hamburg wachsam sind und im Zweifelsfall schnell handeln. „Da liegt was an“, mahnen die Ermittler, und fordern alle, die zur Tatzeit in der Nähe des Universitätsgeländes waren, auf, sich zu melden. Sicherheit geht vor, und der Schutz der Studierenden ist oberstes Gebot.

Die Universitätsleitung hat inzwischen in einer offiziellen Mitteilung bekanntgegeben, dass sie die Vorfälle ernst nimmt und enger mit der Polizei zusammenarbeiten möchte, um die Sicherheit auf dem Campus zu erhöhen. „Wir möchten, dass sich alle an unserer Universität wohl und sicher fühlen können“, so eine Sprecherin der Universität.