Neues Leben für den Stadtpark: Eimsbüttel gestaltet Natur neu und setzt auf Barrierefreiheit
In Eimsbüttel tut sich was – und das ist mehr als nur ein bisschen spannend! Der Stadtpark, ein wichtiger Rückzugsort für viele, wird gerade umgestaltet. Man könnte sagen, hier wird ein Stück Natur neu erfunden. Der neue Eingangsbereich entsteht in der Högenstraße und bringt frischen Wind in die Nachbarschaft. Damit das Ganze auch tatsächlich realisiert werden kann, werden drei Kleingartenparzellen aufgegeben. Das klingt nach einer großen Veränderung, aber die Vorteile könnten es wert sein. Eine geplante Querungshilfe über die Högenstraße wird den Zugang zu einem gegenüberliegenden Kleingarten erleichtern – ein kleiner, aber feiner Schritt in Richtung mehr Barrierefreiheit!
Langfristig gedacht, wird es eine Wegeverbindung über die Kieler Straße zur „Linse“ und zur Landschaftsachse Altona geben. Das Ziel ist klar: eine barrierearme Wegeverbindung, die nicht nur funktional ist, sondern auch Aufenthaltsqualitäten bietet. Das Bezirksamt Eimsbüttel hat sich vorgenommen, die gesamtstädtisch bedeutsamen Wegebeziehungen im Quartier zu stärken. Das bedeutet, dass vorhandene Wegeverbindungen sowie die unterschiedlichen Ansprüche an den Freiraum in die Planung einbezogen werden. Einladende Plätze für Sport- und Aufenthaltsmöglichkeiten sind ebenfalls in Planung – da wird der Stadtpark zum echten Treffpunkt für jung und alt!
Mitgestalten und Anpacken
Wer jetzt denkt, dass das alles nur in der Planungsphase bleibt, der irrt! Am 25. Juni 2026 lädt das Bezirksamt zu einem Parkspaziergang und einem Ideenworkshop ein. Von 15 bis 17 Uhr sind alle Interessierten herzlich willkommen, um am Bouleplatz an der Hagenbeckstraße vorbeizuschauen. Hier wird nicht nur spaziert, sondern auch aktiv an den Ideen für die Umgestaltung gearbeitet. Für alle, die nicht persönlich kommen können, gibt es die Möglichkeit zur Online-Teilnahme. Der Link dazu ist ganz easy: easy-feedback.de/umfrage/2138409/43PRG6x. Und die Online-Beteiligung läuft bis zum 9. Juli 2026! Das ist eine tolle Gelegenheit, um seine Meinung zu teilen und vielleicht sogar eigene Ideen einzubringen.
Das ganze Projekt wird durch das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) für Stellingen und den Vertrag für Hamburgs Stadtgrün gefördert. Wenn das nicht nach einer Win-Win-Situation klingt! Wer noch Fragen hat, kann sich an die Pressestelle des Bezirksamts Eimsbüttel wenden – die sind unter Telefon (040) 42801-2053 oder per E-Mail an pressestelle@eimsbuettel.hamburg.de erreichbar.
Barrierefreiheit im Fokus
Ein wichtiger Aspekt dieser Umgestaltung ist die Barrierefreiheit. Es ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine echte Herzensangelegenheit. Barrierefreiheit ermöglicht allen Menschen, Wohnraum, öffentliche Gebäude und Infrastrukturen gut zu nutzen. Verena Hubertz, die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, hat es treffend formuliert: Barrierefreiheit ist mehr als nur Rampen und Türschwellen. Es geht um Komfort, Sicherheit und Teilhabe für alle. Das Bundesministerium arbeitet Hand in Hand mit Ländern, Kommunen und Partnern daran, eine zugängliche Umwelt zu schaffen.
In verschiedenen Projekten, wie der Eberhard-Bauer-Sporthalle in Esslingen oder dem Hörn-Areal in Kiel, wird aktiv daran gearbeitet, Barrieren abzubauen. In der Altstadt von Warburg etwa wird der öffentliche Raum umgestaltet, um die barrierefreie Mobilität zu verbessern. Das zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur an die Gegenwart, sondern auch an die Zukunft zu denken – inklusive Stadtentwicklung ist ein Gebot der Stunde!
Die Neugestaltung des Stadtparks in Eimsbüttel könnte also als ein kleiner, aber feiner Beitrag zu einem größeren Ganzen gesehen werden. Hier wird nicht nur ein neuer Eingang geschaffen, sondern auch ein Ort für alle, der zum Verweilen und Entspannen einlädt – und das auf eine barrierearme Art und Weise. Wenn das nicht Grund genug ist, sich zu freuen, was dann?
