In der neuesten Ausgabe der „NDR Talk Show“ gab es ein unerwartetes Aufeinandertreffen, das die Zuschauer zum Schmunzeln brachte. Judith Rakers, die bekannte Moderatorin und ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin, kehrte nach anderthalb Jahren Abwesenheit zu ihrem alten Arbeitgeber zurück. Bei diesem Wiedersehen begegnete sie dem „Tagesschau“-Sprecher Jens Riewa. Rakers berichtete in der Sendung, dass Riewa sie auf humorvolle Weise indirekt beleidigte, was für einige Lacher im Publikum sorgte. „Geh doch erstmal in die Maske, dann fühlst du dich gleich besser“, lautete seine Bemerkung, auf die Rakers mit einem Lächeln entgegnete, dass sie bereits in der Maske gewesen sei. Diese Antwort sorgte erneut für Gelächter. Rakers nahm die Situation mit Gelassenheit und Humor auf und betonte, dass sie sich nicht persönlich angegriffen fühlte, und selbst Riewas Ausrutscher sorgte für gute Stimmung in der Runde, berichtet Watson.
Judith Rakers, nun 50 Jahre alt, hatte eine herzliche Rückkehr ins Studio, wo sie nicht nur von den Zuschauern, sondern auch vom Pförtner freundlich empfangen wurde. Während der Talkrunde war auch Ariana Baborie, die Rakers in den letzten Jahren durch den Podcast „Was passiert ist“ über den NDR begleitet hat. Dieser Austausch zwischen den beiden Moderatorinnen, die eine enge Freundschaft pflegen, ließ das Publikum an einer charmanten und unterhaltsamen Unterhaltung teilhaben. Laut Baborie hatte sie Rakers erstmals entdeckt, als sie in einer NDR-Sendung das Westernreiten ausprobierte – was zu ihrer „Verliebtheit“ in die Moderatorin führte.
Ein Blick hinter die Kulissen der „Tagesschau“
Ein spannender Aspekt der „Tagesschau“ ist die Rollenverteilung der Moderatoren. Sowohl Riewa als auch Rakers sind nicht festangestellt, sondern arbeiten als Freelancer. Für ihre Auftritte erhalten die Moderatoren ein festes Honorar, das für die Hauptausgabe der „Tagesschau“ bei 259,89 Euro liegt. Sie können an einem Tag für bis zu sieben Ausgaben gebucht werden, was ihnen einen beeindruckenden Tagessatz von über 1.800 Euro ermöglicht. Viele nehmen auch an anderen TV-Formaten oder als Buchautoren zusätzliche Einkünfte ein, und Rakers hat in der Vergangenheit angekündigt, ihre Karriere nach 19 Jahren bei der „Tagesschau“ neu auszurichten. In Zukunft möchte sie bei „3nach9“ weitermachen, wie die Plattform Merkur berichtet.
Trotz der komischen Panne zwischen Riewa und Rakers bleibt festzuhalten, dass die „Tagesschau“ nach wie vor ein bedeutendes Medienformat ist, das täglich über zehn Millionen Zuschauer erreicht. In der „NDR Talk Show“ wurde einmal mehr deutlich, dass auch professionelle Fernsehpersönlichkeiten ihren Humor nicht verlieren und die wunderbare Fähigkeit besitzen, über sich selbst zu lachen. Es bleibt spannend zu sehen, was die Zukunft für Rakers bereithält und wie sie ihren weiteren Weg in der Medienlandschaft gestalten wird.