Heute, am 19. Mai 2026, blickt die Welt des deutschen Fernsehens auf eine ganz besondere Persönlichkeit: Monika Peitsch. Die 89-Jährige, die vielen aus der Kultserie „Die Unverbesserlichen“ als Tochter von Inge Meysel bekannt ist, hat kürzlich in der „NDR Talk Show“ auf sich aufmerksam gemacht. Ihr Auftritt, der als Geschenk für die treuen Fans gefeiert wurde, fand am 15. Mai statt. Man könnte sagen, Monika ist wie ein guter Wein – je älter, desto besser!

Vitalität strahlte sie während des Gesprächs aus. „Ich kann laufen, ich kann hören – ich bin so dankbar, dass das funktioniert“, sagte sie mit einem Lächeln, das ansteckend wirkt. Sie scheint das Leben in vollen Zügen zu genießen und hat trotz der Herausforderungen des Alters keine Müdigkeit verspürt. Stattdessen ist sie voller Lebensfreude, reist gerne und hat eine große Begeisterung für Kunst. Und das im Alter von fast 90 Jahren – das ist doch wirklich bemerkenswert!

Reflexion über das Leben und die Ehe

Im Gespräch sprach Peitsch auch über ihre Ehe mit Sven Hansen-Höchstädt, die sie mit 80 Jahren einging. Nach 46 Jahren gemeinsamen Lebens war es der Wunsch ihres Sohnes, der sie dazu bewogen hat, diesen Schritt zu wagen. Doch komischerweise fühlt sie sich trotz der Ehe nicht wirklich verheiratet. Man fragt sich, wie es wohl sein mag, in einem solchen Lebensabschnitt die Liebe zu finden. Vielleicht ist es eben die Freiheit, die sie schätzt.

Eine der spannendsten Facetten ihres Lebens ist ihre Beziehung zu Inge Meysel, ihrer Mentorin und Serienmutter. Monika spricht von einer „Hassliebe“. „Die Dreharbeiten waren oft fordernd“, erinnert sie sich. Besonders bei Mehrkamera-Produktionen kam es zu Auseinandersetzungen, vor allem über ihre Positionierung am Set. Rückblickend mutmaßt sie, dass ihre „freche“ Art Meysel an ihr schätzte – diese Mischung aus Respekt und Rebellion, die einen auf der Bühne stark macht. Inge war eine „tolle“ und „sehr soziale“ Frau, die junge Kollegen unterstützen wollte. Dabei war es nicht immer einfach, mit ihrer starken Persönlichkeit umzugehen.

Rückzug und Rückblick

Im Jahr 2010 zog sich Peitsch weitgehend aus dem Schauspielgeschäft zurück, doch ihre letzten Rollen in „Rosamunde Pilcher“ und „Pfarrer Braun“ bleiben unvergessen. Ihr Auftritt in der Talkshow zeigt, dass sie nichts von ihrer Spritzigkeit und ihrem Charme verloren hat. Sie reflektiert über das Alter, aber es scheint, als ob sie die Herausforderungen mit einem Augenzwinkern betrachtet.

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Monika Peitsch ist nicht nur eine prägende Persönlichkeit des deutschen Fernsehens, sondern auch ein Beispiel dafür, wie man das Leben auch im Alter mit Freude und Dankbarkeit leben kann. Ihre Geschichten sind ein Plädoyer für die Lebensfreude und die ungebrochene Leidenschaft für die Kunst. Und wenn sie im Dezember 90 Jahre alt wird, wird das sicher groß gefeiert – so viel steht fest!