Ein spannendes Basketballwochenende liegt hinter den Damen des Hürther BC, das sowohl Höhen als auch Tiefen bot. Am Samstag, dem 28. Februar 2026, trafen die Hürtherinnen im Eimsbütteler Turnverband auf die lokale Mannschaft. Trotz einer engagierten Vorstellung und der Unterstützung einer großen Fangemeinde mussten sie sich mit 64:69 geschlagen geben. Headcoach Martin Trefzger war mit der Leistung seines Teams zufrieden, äußerte jedoch den Wunsch nach mehr Konsequenz in den entscheidenden Momenten.

Der Start in die Begegnung hätte nicht besser sein können: Maria Hack gewann den Sprungball und Dora Hizsnyik schoss nach nur 20 Sekunden die ersten Punkte. Hürth baute zu Beginn die Führung auf 9:2 aus, was Eimsbüttel zu einer frühen Auszeit zwang. Nach einem spannenden ersten Viertel, das in einem 18:18 Unentschieden endete, bewiesen beide Teams ihre Stärken und Schwächen. Im zweiten Viertel gelang es Hürth, wieder in Führung zu gehen und zur Halbzeit mit 29:27 vorne zu liegen.

Dramaszene im Schlussviertel

Im spannenden dritten Viertel gelang es Hürth, den Vorsprung auf 44:37 auszubauen. Doch Eimsbüttel konterte und schnappte sich bis zum Ende dieses Abschnitts einen knappen 48:45 Vorsprung. Im Schlussviertel kämpften sich die Hürtherinnen zurück und Sena Balçi glich schließlich zum 49:49 aus. Es kam zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei die Gastgeber zwischenzeitlich mit bis zu 8 Punkten führten. Hürth setzte alles auf eine Karte, doch 25 Sekunden vor dem Schlusspfiff stand es 66:64 für Eimsbüttel, der Endstand lautete letztlich 69:64.

Am kommenden Sonntag, den 8. März 2026, haben die Hürther Damen die Möglichkeit, sich wieder zu rehabilitieren, wenn sie auf die VfL VIACTIV-AstroLadies aus Bochum treffen. Für die Spielerinnen gilt es, die positive Energie und den Kampfgeist aus der ersten Halbzeit mitzunehmen und sich auf ihre Stärken zu konzentrieren.

Meisterschaftsfeier und Ausblick

Die Meisterschaft sichert Hürth nicht nur den Titel, sondern bietet auch die Möglichkeit, sich für weitere Herausforderungen zu rüsten. Bei den Hürther Herren klappte es in der letzten Partie jedoch nicht ganz so gut: sie verloren gegen TSV Bayer 04 Leverkusen III und konnten damit ihre acht Spiele währende Siegesserie nicht weiter ausbauen. Trotz zweier starker Werfer wie Valon Krasniqi sind Schockmomente nicht ausgeblieben.

Parallel dazu galt der Blick auch international. Australien hatte sich als Asienmeisterinnen 2025 für den Women’s Basketball World Cup 2026 qualifiziert, der vom 4. bis 13. September in Berlin stattfindet. Die erfahrene Mannschaft, bekannt als Opals, wird dort mit hohen Erwartungen antreten — was vielleicht den Hürther Damen als Inspiration dienen kann.

Mit Blick auf die kommenden Spiele und die Meisterschaft stehen die Hürther Damen auf einem vielversprechenden Weg. Es bleibt abzuwarten, ob sie die kommende Herausforderung zu Hause gegen Bochum erfolgreich meistern können.

Für alle, die das Team unterstützen wollen: Kommt vorbei und feuert unsere Damen an, denn die Saison hat noch viel zu bieten!