Frühe Öffnungszeiten in Hamburg: Budni startet innovatives Einkaufsexperiment!
In Eimsbüttel ist eine neue Ära des Einkaufs angebrochen: Die Drogeriekette Budnikowsky, auch bekannt als Budni, hat heute eine Filiale an der Osterstraße eröffnet, die bereits ab 6:00 Uhr morgens ihre Türen öffnet. Damit bietet der Standort ein ganz neues Einkaufserlebnis für Frühaufsteher und Menschen mit hektischem Alltag. Diese zwei Stunden früheren Öffnungszeiten im Vergleich zu den bisherigen Standards könnten, so die Hoffnung, eine Signalwirkung auf die gesamte Kette haben, berichtet Merkur.
Besonders interessant ist, dass die Filiale in den frühen Morgenstunden nicht nur für Kunden geöffnet ist, sondern auch als Gelegenheit dient, in Ruhe die Regale aufzufüllen und den Laden für den Tag vorzubereiten. Selbstverständlich ist das Sortiment vollständig verfügbar, dazu gehören alles von Pflegeprodukten über Waschmittel bis hin zu ausgewählten Lebensmitteln. Die Bezahlung erfolgt allerdings ausschließlich an Selbstbedienungskassen, während die klassischen Kassen mit Personal bis 8 Uhr geschlossen bleiben. In Deutschland gibt es bereits rund 38.650 Selbstbedienungskassen, was einen bemerkenswerten Trend in der Branche verdeutlicht.
Neuer Einkaufstrend
Wie aus einer EHI-Markterhebung von 2025 hervorgeht, nutzen über 67 Prozent der Verbraucher SB-Kassen, ein Anstieg gegenüber 56 Prozent im Vorjahr. Besonders spannend ist, dass viele Kunden, vor allem die jüngere Generation und Berufstätige, zunehmend auf diese modernen Zahlungsmethoden zurückgreifen. Trotz der Beliebtheit der Selbstbedienung zieht es neun von zehn Befragten doch nach wie vor zu Kassen mit Personal zurück, was auf ein starkes Bedürfnis nach persönlichem Kontakt beim Einkauf hinweist.
Diese Entwicklung könnte für Budnikowsky ein gutes Geschäft sein, denn den Bedürfnissen dieser Zielgruppen gerecht zu werden, könnte den Umsatz ankurbeln. Laut aktuellen Studien entfallen bereits 21 Prozent der Geschäfte mit stationären SB-Kassen auf Drogeriemärkte. Die neue Filiale in Eimsbüttel könnte also ein echter Trendsetter werden – vorausgesetzt, der Versuch wird als Erfolg gewertet.
Die Fragen, die sich nun stellen, sind unterschiedlich: Wird Budni mit diesen neuen Öffnungszeiten viele treue Kunden gewinnen und gar neue Nutzergruppen ansprechen können? Und wie wird sich die Kette an andere Standorte anpassen, sollte dieser Versuch auf breite Zustimmung stoßen? Es bleibt spannend zu beobachten, ob dieses Modell Schule macht und ob andere Filialen in Hamburg oder darüber hinaus diesem Beispiel folgen werden. Was denken die Leser:innen? Gibt es Bedarf nach solchen Neuerungen in der Einkaufswelt?
