Was für ein spannendes Duell am vergangenen Sonntag! Die Hamburg Towers haben sich im Kellerduell der Basketball-Bundesliga gegen die Löwen Braunschweig mit 95:85 durchgesetzt und damit den vierten Sieg in Folge gefeiert. In der ausverkauften Inselpark Arena, in der 3.400 Zuschauer für Stimmung sorgten, wurde der Druck in der Tabelle für beide Mannschaften spürbar. Hamburg hat sich damit auf den 15. Platz verbessert und zeigt, dass es im Abstiegskampf weiterhin um jeden Punkt geht.

Die Partie begann jedoch alles andere als erfreulich für die Towers. Im ersten Viertel lag Hamburg mit 17:23 zurück, und auch die Defensive hatte zum Teil ihre Schwierigkeiten, wie Cheftrainer Benka Barloschky bereits im Vorfeld des Spiels angedeutet hatte. „Braunschweig ist unberechenbar“, so der Coach, dessen Mannschaft jedoch eindrucksvoll zurückkam. Im zweiten Viertel fanden die Towers besser ins Spiel und konnten rund vier Minuten vor der Halbzeitpause erstmals in Führung gehen.

Schlüsselspieler und Highlights

Am Ende war es ein Kampf bis zum Schluss: Im letzten Viertel zogen die Löwen kurzzeitig wieder an, konnten aber erst nach knapp sechs Minuten ihre ersten Punkte erzielen. Ein Wendepunkt war sicherlich der Korbleger von Devon Daniels, der knapp zwei Minuten vor dem Ende die Begegnung auf 89:80 stellte und die Weichen somit auf Sieg stellte. Mit 29 Punkten war Daniels der erfolgreichste Schütze der Towers und trug maßgeblich zum Erfolg bei.

Auf der Gegenseite stach Oluwasimisola „Simi“ Shittu heraus, der mit 26 Punkten für die Löwen glänzte. Trotzdem bleibt Braunschweig im Abstiegskampf stark gefordert; sie traten unter dem neuen Interimscoach Liviu Calin an, der zwar eine verbesserte Leistung sah, dennoch bleibt die Situation nach sechs Niederlagen in Folge angespannt.

Die Tabelle im Blick

Durch den Sieg haben die Towers nun den sechsten Erfolg in 16 Spielen erzielt. Diese positiven Entwicklungen sind besonders nach der kürzlichen Niederlage im EuroCup gegen Cedevita Olimpija Ljubljana zu schätzen. Die Stimmung im Team stimmt und die Siegesserie könnte nicht zur rechten Zeit kommen, um den Verbleib in der Basketball-Bundesliga zu sichern. Die Tabelle wird für einige Teams, wie auch für Braunschweig, zur Nervenprobe, und jede Partie zählt.

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